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Landsau. Die Baronin Roſenau wünſcht ſie zu ſehen. Ueberlaß mir Alles!“—
Er küßte ſeiner Mutter die Hand und eilte mit beflügelten Schritten hinweg.
Gleich darauf trat der Präſident ein. Die Ober⸗ kammerherrin ſah bedächtig in die Höhe.
„Iſt das Arrangement zu Aller Zufriedenheit aus⸗ gefallen?“ fragte ſie heuchleriſch ruhig.
Der Präſident heftete prüfend ſein ſcharfes Auge auf ſie. Die alte Dame müßte aber nicht Oberkam⸗ merherrin geweſen ſein. Keine Wimper due und das ſanfte Lächeln ihres Mundes ſah ſehr unſchuldig aus.
„Hat Ludwig nichts erzählt?“ forſchte er.
„Ludwig iſt ſchnell durch den Salon geeilt, als er Alice nicht hier fand,“ erwiderte ſie.
Der ſchlaue Juriſt ließ ſich wirklich täuſchen. Er nahm Platz.
„Was meinen Sie, Herr Schwager,“ begann die Oberkammerherrin ſehr freundlich,„ich hätte ſehr große Luſt, Alice für einige Wochen von ihrem Vater zu trennen—.“
Der Präſident horchte geſpannt. Mit demſelben Plane umgehend, war er zu ſeiner Schwägerin ge⸗ kommen, und ſie erleichterte ihm ſeine Bitten bedeutend. „Die Baronin Roſenau bittet mich, Alice den Winter


