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cen des Präſidenten in ebenbürtigen Kampf wagen zu können, machte ihr Recht geltend.
„Ich weiß, dergleichen Lebensanſchauungen haben für den Adel keine Bedeutung,“ ſagte er artig.„Der berühmte Mann wird von der Nobleſſe belächelt, wäh⸗ rend beſternte Dummköpfe im Preiſe ſtehen, allein—“
Der Oberkammerherr legte beſchwichtigend ſeine Hand auf Benno's Arm und erſtickte damit den Schluß ſeiner Rede.
„ 3u dergleichen Debatten ſind wir nicht beiſam⸗ men,“ ſprach er ernſt.„Wir befinden uns in dem Falle, das Lebensglück eines theuren Kindes zu erwä⸗ gen, und es wird uns nie einfallen, Ihnen den Weg vorzuzeichnen, der Sie zur Pforte Ihres Glückes zu führen vermag. Mein Sohn Ludwig hat Ihnen frei⸗ geſtellt, um die Liebe Alicens zu werben— die Hand des theuren Mädchens werden wir vergeben, nachdem wir hinlänglich geprüft haben, ob eine richtige Zunei⸗ gung in Alice und in Ihnen obwaltet. Dazu aber gehört Zeit! Es wäre unpolitiſch gehandelt, wollten wir uns durch Launen den Weg freundlicher Verſtän⸗ digung verſchließen, und voreilig, wollten wir un⸗ bedingt unſere Zuſtimmung zu einem Bündniſſe geben, das von uns bisjetzt noch nie in's Auge gefaßt worden iſt. Sie haben ſich als ein redlicher Bewerber gezeigt


