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„Es iſt mir nie eingefallen, darauf Anſpruch zu machen,“ unterbrach ihn Benno mit lächelnder Gleich⸗ müthigkeit.„Ich ſchlage die Ehre, zu Ihnen zu ge⸗ hören, höher an—.“
Der Präſident ſah ihn argwöhniſch an.„Darin liegt eine Familienliebeserklärung,—“ meinte er, aus ſeiner ernſten Stimmung in die gewöhnlich ſatiriſche übergehend.
„Wie Sie es nehmen wollen,“ verſetzte Benno, freimüthig den Blick emporrichtend.„Was Sie mir als proviſoriſche Rente bieten, kann ich in Rückſicht auf meine Verhältniſſe, die meinen Verdienſt für jetzt beeinträchtigt haben, nicht ganz ablehnen. Aber ich will mich, bis zur Zeit der Aufklärung meiner Herkunft, als Ihren Schuldner betrachtet wiſſen.
„Darauf gehen wir nicht ein, lieber Neffe,“ ſprach der Oberkammerherr.„Sie haben ein Recht an unſere Dankbarkeit für alle Fälle, und bei den vorliegenden Umſtänden müßte doch ein ganz curioſes Zuſammentreffen obwalten, wenn Sie ſich nicht durch Ihren Geburtsſchein als den Sohn unſers Bruders legitimiren könnten.“
„Dieſer Anſicht trete ich unbedingt bei,“ warf der Regierungsrath, freundlich die Hand des jungen Mannes drückend, ein. Benno erröthete. Sein Auge


