Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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dürfen. Eine Neigung des Kopfes war des Ober⸗ kammerherrn Antwort. Benno fixirte mit einigem Be⸗ fremden den alten Herrn, weil er deſſen gedankenvollen Ernſt durchaus nicht erklären konnte. Der Präſident, das Schreiben der Frau von Pottky in der Hand wie⸗ gend, begann:

Der Inkhalt dieſes Briefes, zuſammengenommen mit den Erinnerungen aus Ihren Iugendjahren, wo Sie von den Brüdern Ihres Vaters gehört haben wollen, erweckt allerdings den Glauben, daß wir in Ihnen den Sohn eines Bruders anerkennen müſſen, deſſen Verheirathung uns ſtets ein Geheimniß geblieben iſt. In Erwägung der Möglichkeit haben wir beſchloſ⸗ ſen, Sie proviſoriſch als unſern Neffen anzunehmen und Ihnen das Vermögen des Mannes, den Sie recht⸗ mäßig Vater zu nennen vielleicht verpflichtet ſind, zu Gute kommen zu laſſen, und zwar in der Art, daß Sie von dem Tage an, wo Sie ſich uns als Neffen präſentirt haben, eine Rente von 2000 Thalern jähr⸗ lich, zahlbar in jährlichen Raten und zu beziehen von unſerm Banquier Lehwald in der Reſidenz, von uns erhalten. Um uns jedoch zur Auszahlung des Ihnen zukommenden Nachlaſſes des General Quartus von Schmidt⸗Welldorf zu beſtimmen, bedarf es erſt eines feſtern und haltbarern Beweiſes.