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damit das Mittel zu finden, um Benno's Zwecke zu ſondiren. Hat er nur danach getrachtet, von dem Reichthume der Schmidt⸗Welldorf'ſchen Familie zu profitiren, ſo bin ich ſicher, daß er nach der verclauſu⸗ lirten Revenue Reißaus nimmt und ſein Taſchengeld im Hurrah unterbringt!“ 4
„Sie beurtheilen Benno falſch,“ antwortete die Oberkammerherrin.
„Das gebe Gott nicht!“ ſchrie der Präſident im Fiſteltone.„Sie machen mir Angſt— ſchreiten wir raſch zur Prüfung!“ Er riß den Klingelzug und be⸗ fahl dem eintretenden Diener:
„Herr Benno möchte ſich ſogleich in's Zimmer Sr. Excellenz des Oberkammerherrn verfügen—!“
„Nun kommt!“ ſprach er zu ſeinem Bruder und ſeinem Neffen.„Sehen wir, was unſer Prätendent für Geſichter macht.“ Er ſchritt voran— die beiden Her⸗ ren folgten.
Benno war der Einladung unverzüglich nachge⸗ kommen und ſtand ſchon erwartungsvoll mitten im Zim⸗ mer des Primus, als ſie eintraten. Seine Mienen zeigten eine vollkommene Ruhe und in den lebhaften Augen lag eine ſtille Entſchloſſenheit.
Man ſetzte ſich und der Präſident bat ſeinen Bruder um die Vergünſtigung, das Wort nehmen zu


