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weihen, der lebendig vor ihnen ſteht und ihre Hul⸗ digungen entgegen nehmen kann.
Obgleich der Regierungsrath dies wohl erkannte, ſo hielt er es doch für angemeſſen, ſeinem Töchterchen eine kleine Vorleſung über kindiſche und flüchtige Nei⸗ gungen der Zugend, die erſt in reifern Jahren ihre
ſchädlichen Einwirkungen geltend machten, zu halten.
Es leuchtete aus ſeinen ernſten Worten hervor, daß er perſönliche Erfahrungen im Felde dieſer Jugendromantik gemacht habe, die ihn bis zur Lebensmüdigkeit zu brin⸗ gen im Stande geweſen waren.
Alice hörte andächtig zu. Ihre Theilnahme ſprach
ſich ſehr lebendig in ihren Blicken aus, die ſie feſt und
glänzend auf ihren Vater geheftet hielt. Sie liebte ihren Vater ſo ausſchließlich und ſo eigenthümlich, daß ſie es wohl begriff, wenn er danach trachtete, ſich dieſe
Neigung zu bewahren. Mit Stolz erklärte ſie ſich die
Ermahnungen deſſelben als einen Ausfluß von Sorge ſie entbehren zu müſſen und es fiel ihr nicht im ent⸗ fernteſten ein, in Benno, der nach ihrer Anſicht weit aus dem Bereiche ihrer möglichen Neigung ſtand, den Gegenſtand einer Vaterſorge zu ſehen.
Es war ſo ſtill, ſo heimlich und behaglich mit
ihrer ganzen Umgebung, das Leben mit ſeinen niedri⸗ gen Beſchäftigungen, mit ſeinen eigenſüchtigen Beſtre⸗


