trat vor, um ebenfalls ſeine Hand zu drücken und die
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rath getäuſcht und hielt ſich zurück, während ſein Vater mit bewegter Stimme begann:
„Daß Sie heute erſcheinen, wo wir unſere Fa⸗ milie zu einer Conferenz zuſammenberufen haben, be⸗ rechtigt mich, Sie als Vetter zu begrüßen— darum, willkommen, mein lieber Neffe Benno!“ Er reichte ihm die Hand und zog ihn raſch in den Kreis ſeiner Fa⸗ milie.
Einen ſolchen Empfang mochte Benno nicht er⸗ wartet haben. Er war vorbereitet auf Kreuz⸗ und OQuerfragen ſeine„Abkunft“ und„die Rechte“ betref⸗ fend, mit welchen er in der Familie auftrat und er hatte ſich gehörig präparirt, durch ſeine myſteriöſen Mittheilungen, die er zu machen leider benöthigt war, das Intereſſe der Leutchen dergeſtalt zu feſſeln, daß ihm ein weiterer Aufenthalt nicht verſperrt wurde, wenn man ſeine Legitimation unzureichend finden ſollte, allein wie er ſich jetzt plötzlich durch ſchrankenloſes Vertrauen hineingeſchleudert fand in den Kreis derje⸗ nigen, die er zu mißbrauchen gedachte, da fehlte es ihm an höflich kalten Worten und eine überwältigende Bewegung hemmte den Strom ſeiner ſonſtigen Sprach⸗ fertigkeit. Dieſer Zufall wirkte aber verſöhnlicher und vermittelnder, als alle Worte. Der Regierungsrath


