Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Man verfügte ſich in Pleno nach dem gewöhnlichen Geſellſchaftszimmer.

Den kann ich im Voraus nicht leiden, denn er hat mir meine Suppe verdorben, flüſterte der Prä⸗ ſident ſeinem Neffen ins Ohr. Der Bruder Primus ſollte ſeine Bemerkung nicht hören.

Eine Poſt bog jetzt in die Parkallee ein. Was hätten nicht die Menſchen, welche da oben im Schloſſe am Fenſter ſtanden, darum gegeben, um in das Un⸗ gethüm von Wagen blicken zu können, das ſich ſchwer⸗ fällig in dem Schatten der Bäume verlor? Weſſen Herz am beklommenſten ſchlug bei dem Herannahen einer Entſcheidung, iſt nicht zu ſagen. Der Präſident bewahrte äußerlich ſeine humoriſtiſche Laune, allein ſeine Ohren traten etwas röther gegen den weißen Kopf hervor und meldeten dadurch ſeine innere Auf⸗ regung an. Die Oberkammerherrin lehnte ſich faſſungs⸗ los an ihren Gemahl, deſſen Hand fieberiſch bebte, als er ſie an ſich zog.

Der Regierungsrath ſtand der Thür zunächſt, mit einem Lächeln auf dem noch immer etwas blaſſen Ge⸗ ſichte, das von bedeutender Diplomatie redete.

Selbſt Alice war bewegt und heftete ihre Kinder⸗ augen neugierig auf die Thür, wo jetzt dasGeſpenſt ihrer Träume erſcheinen konnte.