Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Es bietet ſich jetzt eine Gelegenheit, unſern Ver⸗ wandten mit höflicher Zurückhaltung nahe zu treten, ſie zu ſondiren und ſie dabei zugleich von unſerm Leben in Kenntniß zu ſetzen, es hindert uns nichts, ſpurlos aus ihrem Bereiche wieder zu verſchwinden, wenn wir unſere frühere Verurtheilung beſtätigt fin⸗ den ſollten. Weshalb wollen wir den Verſuch nicht wagen?

Willſt Du hinreiſen nach Welldorf? Willſt Du, wie ein Landſtreicher Deine Legitimationen vorlegen und ſie prüfen laſſen? Willſt Du dem Andenken Deines Vaters das Büßergewand eines verlornen Sohnes an⸗ legen? In Gottes Namen, gehe hin nach Welldorf, küſſe dem gnädigen Herrn Onkel die Hand und ſtelle Dich zur Dispoſition! Mich bringt weder die Kraft des Dampfes, noch die Wuth der Elemente zu der Schwelle des Ortes, von dem mein eigener Vater ver⸗ trieben wurde und wenn meine würdigen Oheime noch ſo ſchmachtend um eine Zuſammenkunft bitten. Gehe hin, Konſtanze verſuche Dein Heil, verleugne

mich gib an, Du ſeieſt des Vaters einziges Kind genieße die Wohlthaten, die das böſe Gewiſſen viel⸗ leicht ich ſage vielleicht auf Dich häufen wird, drücke die Hand, die Dich ſtreichelt und verbanne den Haß, der in uns groß gezogen wurde ich habe