Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Frauencombinationen! warf er beiläufig hin. Trugwaſſer und Trugeis Gedankenfärbungen. Ein Lächeln mein Vater hat nie ſchön ge⸗ lächelt, ſondern immer finſter, wie eine Wetterwolke dareingeblickt. Weißt Du, was er mir einſt geſagt hat mit jenem grimmigen Lächeln, das einem Bären zur Zierde gereicht haben würde: Meines Bruders älteſter Sohn iſt todt Du wirſt in ſeine Stelle treten und deshalb gab ich Dir ſeinen Namen.

Konſtanze fühlte ſich verletzt und ſchwieg. Der Doctor fuhr fort:

Ja mein Schweſterlein ſo lauten die Les⸗ arten verſchieden nach unſern ſubjectiven Anſichten. Ich will nichts von unſerm Onkel Erneſt, alſo iſt es auch unnöthig, daß er von unſerm Daſein erfährt.

Hätte unſer Vater dies gewünſcht, ſo würde er ihm

unſere Geburt angezeigt haben. Da er aber aus allem Connex mit ihm getreten iſt, ſo halte ich mich an meines Vaters Willensmeinung, die mir maßgebend ſein wird bis ich mich überzeuge, daß der Irrthum auf ſeiner Seite geweſen iſt. Wie willſt Du das je beurtheilen können, wenn Du Dir den Weg abſchneideſt, eine Einſicht in dieſe Familienantecedentien zu erhalten, fiel Konſtanze ein. 1859. XII. Erneſt Octav. I. 15⁵ 8