Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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gen Augenpaares. Für jetzt aber, mein Schweſterlein, will ich mich mit Deiner Liebe und Güte begnügen und habe deshalb den Entſchluß gefaßt,gar nicht zu heirathen, ſondern Dir zu leben und, zu ſterben! Schlag ein Konſtanze es gilt einen Pakt, den wir Beide unterzeichnen müſſen!

Mit einem frohſinnigen Lächeln, das nicht die kleinſte Beimiſchung von Spott in ſich trug, hob Erneſt ſeine ſprechenden Augen zu der Schweſter auf und hielt ihr die Hand hin. Zu ſeiner Verwunderung trat ſie weit zurück und legte abwehrend die Hände auf den Rücken. Dieſen Pakt kann ich nicht eingehen, ohne zu clauſuliren, Erneſt, verſetzte ſie ruhig. Seine be⸗

troffene Miene zeigte etwas von Schreck über ihr Be⸗ nehmen.

Du meinſt bedingen zu müſſen, ſprach er plötz⸗ lich kalt werdend mit ſeinem gewöhnlichen Sarkasmus, daß Du heirathen könnteſt, wenn ein Mann Dein

Herz in Aufruhr zu bringen wüßte immerhin

ich laſſe mir die Clauſel gefallen und hätte ohnedieß

bei ſolchen abſonderlichen Vorfällen meine Remiſſion zugeſtanden.

Erneſt, Du weißt, wie ich über unſer geſchwi⸗

ſterliches Verhältniß denke, deshalb wird es nicht nöthig

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