Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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fragen, ob ich ihr dienen kann fernerhin? Hat ſie mich nicht freundlich behandelt, wie eine Schweſter? Iſt es nicht Schuldigkeit, iſt es nicht Menſchenpflicht, dem Herrn Miniſter im Grabe noch zu helfen, daß ſeine Nachkommen zu ihrem Rechte kommen? Nein, lieber Hirſch bin ich Dir auch unterthan gern in allen Sachen hier muß ich gehen meinen Weg, wie mein Gewiſſen es verlangt, ſetzte ſie, großartig den Kopf zurücklegend, pathetiſch wie ein Prediger, hinzu.Ich werde klug ſein und witzig genug, um die Sache zu Ende zu bringen Kallein,y» wie ich ſie habe ewefangir «allein» aber ich will die Ehre dann nicht hinnehmen «allein», mein lieber Hirſch, ſondern ſie theilen mit Dir, meinem geliebten Eheherrn. Herr Hirſch Meier zuckte die Achſeln.

Was habe ich davon? Was nützt mir eine Ehre? Thue aber, was Dir gefällig iſt. Er verließ ſeine Frau und überantwortete ſie ihren hochfliegenden Plänen.

Indeſſen hatte ſich Konſtanze von der Richtigkeit der Hirſch Meier'ſchen Vermuthungen überzeugt und erwartete mit der heftigen Ungeduld eines unruhig be⸗ wegten Herzens die Rückkehr ihres Bruders.

Nach ihrer Anſicht war es unmöglich, daß er ſich der Dringlichkeit dieſer Aufforderung entziehen konnte und ihre Einbildungskraft zeigte ihr von nun