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ihre Phantaſie zu allerlei Plänen für das Wohl„ihrer Kunden,“ wobei ſie ihrer Lieblingsneigung„mit vor⸗ nehmen Leuten in Freundſchaft zu kommen,“ nachge⸗ hen konnte.
Sie wendete ihre confuſe Beredſamkeit auf, um ihren Mann für dieſe Pläne zu begeiſtern, allein vergebens. Herr Hirſch Meier blickte ernſthaft dazu und zog die ſchwarzen Augenbrauen immer ärgerlicher zuſammen, je mehr ſie ſich darin vertiefte. Ihrem Verlangen, daß er ſich daran betheiligen ſolle, weil die Familie der Miniſter und Präſidenten von Schmidt gewiß ein „ſchönes Profitchen“ denen zukommen laſſen würde, die ihnen in ihrem Intereſſe gefällig wären, trat er ent⸗ ſchieden entgegen und ſchlug es rund ab, ſich mit den vornehmen Leuten in Correſpondenz zu ſetzen, wie Madame es von ihm heiſchte.
„Du haſt genug gethan, Marianne,“ ſprach er feſt und unerſchütterlich,„daß Du den Doctor auf⸗ merkſam auf die Annonce gemacht haſt, Alles Andere geht uns nichts an und ich bitte Dich, keine weitern Beſuche bei Fräulein Konſtanze zu machen. Will ſie Dich ſprechen, ſo weiß ſie, wo Du zu finden biſt.“
„Was ſagſt Du lieber Hirſch—“ fuhr Madame auf.„Keine Beſuche bei ihr machen? Muß ich mich nicht entſchuldigen, daß ich bin fortgegangen? Muß ich nicht


