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die acht Nachkommen des Schmidt⸗Welldorfſchen Hauſes in der ſichern Ueberzeugung, ſich bald wieder zu ſehen, allein ſie ſahen ſich niemals wieder im vollſtändigen Bruderkreiſe. Zuerſt ſchied der Tod den wackern Sep⸗ tus aus, der bei der Flucht Napoleon's von Elba mit Enthuſiasmus den deutſchen Fahnen ſich zugeſellte, um den Eroberer, welchem er früher mit feurigem Eifer gedient hatte, nun vernichten zu helfen. Er verlor dabei ſein Leben in der Schlacht bei Belle⸗Alliance. Kurz darnach ſtarb Sextus, ebenfalls in dieſem Kriege verwundet, an den Folgen ſeiner Wunden in der Fremde. Secundus Ludwig verheirathete ſich mit einer Franzöſin und blieb als Bewohner in dem Lande zurück, das er als Feind betreten hatte. Quartus ging wieder nach Rußland und Junker Octav bezog endlich die Univerſität, ohne nur ein einziges Mal ein freund⸗
een Brüdern nöthig gefunden zu haben.
ſhen de Briefchen, geſchweige denn einen Beſuch bei ⸗
Erſt nachdem die Mündigkeit Octav's erfolgt und er im Beſitz ſeines Vermögens war, erſt da erkannten die Brüder, daß eine vorſätzliche Entfremdung in den Zufällen lag, die ihn fern von der Gegend gehalten hatten, wo ſie wohnten. Er ſendete einen Bevollmäch⸗ tigten, der vollſtändig zur Empfangnahme ſeines Ver⸗ mögens autoriſirt war. Voller Verwunderung über


