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ſeinen Willen durchzuſetzen, fühlte er ſich empört von dem erſten bedeutenden Widerſtande, der ihm geboten wurde. Jähzornig ſchlug er nach der Hand, die ihm Primus Erneſt zur Verſöhnung reichte und hierdurch gab er das Zeichen zu einem allgemeinen Aufſtande. Im Nu hatten ſich die Brüder erhoben und einen Kreis um ihn geſchloſſen. Ihre flammenden Augen und die aufgehobenen Arme verkündeten genugſam, daß Jeder mit dem wohlthätigen Gedanken einer verdienten Züch⸗ tigung beſchäftigt war, aber Erneſt wehrte dem Vor⸗ haben.
„Octav iſt zu jung und unerfahren,“ ſprach er beſchwichtigend,„als daß er wiſſen ſollte, welche Be⸗ leidigung in ſeinem Betragen gegen uns liegt. Vertagen wir die Erörterungen unſerer Conflicte auf die Zeit, wo er zurechnungsfähig iſt und behandeln wir ihn jetzt mit der chriſtlichen Nachſicht, die wir als ſeine natür⸗ lichen Beſchützer zu üben verpflichtet ſind.“
Der Junker ſprang dreiſt bis in die Mitte des Kreiſes, ſtemmte die Arme keck auf die Hüften und ſah mit ſpöttiſch-⸗kalten Knabenaugen rundum.
„Ich will keine chriſtliche Nachſicht von Euch!“ rief er trotzig.„Ich haſſe Euch! Ich verachte Euch, wenn Ihr mir mein Eigenthum raubt! Papa's Willen ſollt Ihr thun— Papa hat mir dies Schloß geſchenkt—“
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