Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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dergeſtalt zu verſchönen, daß es Euch eine Freude ſein kann, hier zu weilen, ſchloß er bewegt.Der Tag, wo Ihr mich hier aufſucht, wird immer ein Feſttag für mich und für meine Gattin ſein Weiter kam er nicht in ſeiner Rede, denn Junker Octav ſprang plötzlich auf von ſeinem Sitze und ſchrie, mit knaben⸗ hafter Ungezogenheit die bärtigen Geſichter ſeiner Brüder muſternd: Was ſoll das heißen? Denkt Ihr, ich bin ſo einfältig, daß Ihr mir geben und nehmen könnt, was Ihr wollt? Dies Schloß gehört mir und wenn Ihr mit allen Teufeln im Bunde ſeid, ſo werde ich mich dennoch nicht daraus vertreiben laſſen. Es iſt mein Eigenthum, Papa hat es hundert Mal geſagt, daß es mein ſein ſolle und wenn Bruder Erneſt es an ſich reißt, ſo iſt er ein Räuber! ſchloß er athemlos.

Stopft doch dem Knirps das Maul, erwiderte Quartus, der ruſſiſche Major, gutmüthig lachend.

Laßt ihn reden, bis er es müde wird meinte Tertius, der phlegmatiſche Juriſt.

Primus Erneſt aber nahm die Sache ernſthafter. Er ließ ſich herab, dem Knaben das Verhältniß der Dinge ſorgfältig auseinander zu ſetzen, um ihn zu über⸗ zeugen, wie ſehr er im Unrecht ſein würde bei ſeinem kindiſchen Verlangen. Es half ihm nichts. Gewohnt,