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andern trat in die Reihen der franzöſiſchen Krieger, weil ſie eben nichts anderes vornehmen konnten.
Nur Octavus, das Kind, blieb unter dem Schutze der alten Eltern. Der Tummelplatz ſeiner Thaten war noch der Raſen des Schloßgartens und ſeine Er⸗ oberungsluſt richtete ſich auf die Trümmer alter Bänke, die er mit Siegesmuth erkletterte um„Vivat“ und„Hurrah“ zu ſchreien, daß die Bäume zitterten, als ſchon alle Brüder hinausgeflogen waren in die Welt, um Ehre zu ſuchen, aber nicht zu finden.
Junker Octavus wurde aber ein unbändiger und ungezogener Bube. Die Reſpectslinie, welche Anno Eins die ältern Söhne des Hauſes von unehrerbieti⸗ gen Worten und Handlungen zurückgehalten hatte, war durch Alter und neuen Modeton allmählich mürbe ge⸗ worden. Leichtere Sitten, lockerten die Steifigkeit der Formen und was Anno Eins ein unverzeihliches Ver⸗ brechen geweſen war, das belächelte jetzt der frühere Miniſter von Schmidt⸗Welldorf.
Junker Octavus ſagte dreiſt und verwegen„Papa und Mama“, während ſeine Brüder nur einen„Herrn Vater“ und eine„Frau Mutter“ aufzuweiſen gehabt hatten. Junker Octavus erlaubte ſich ein ſehr vertrauliches „ Du“, wo ſonſt die Convenienz mit ihrem„Sie“ ge⸗ herrſcht hatte. Deſſenungeachtet war der kleine Junker das


