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dem lieben Herrgott ſelbſt, keine würdigern Men⸗ ſchen auf der Erde, als die ganze Familie Schmidt⸗ Welldorf.
Die Taufe ging vor ſich. Stattlich herausge⸗ putzt, von den geſchickten Händen des väterlichen Kam⸗ merdieners zum erſten Male à la Buonaparte friſirt präſentirte ſich der Kreis der Brüder um das Tauf⸗ becken und das gute Lächeln, welches auf ihren Ge⸗ ſichtern thronte, als der Täufling im koſtbar verzierten Familien⸗Taufkleide, das Jeder der Brüder an dieſem heiligen Tage getragen hatte, zwiſchen ihnen erſchien,
war wirklich geeignet, jene ſtille Rührung zu erwecken,
die alle Anweſende ganz unbewußt überſchlich.
Nach der Reihe hielt ein Jeder das Brüderchen eine kurze Spanne Zeit auf den Armen und dieſer kleine Schelm machte ſich das Vergnügen, ſeine hellen dummen Augen ganz unverwandt in das Geſicht des⸗ jenigen zu richten, der ihn gerade hielt, als wolle er ſagen:„ich ſehe und höre Alles und werde Euch eines Tages daran erinnern, was Ihr verſprochen habt.“ Junker Erneſt trug das Knäbchen auf ſeinen Armen der Miniſterin wieder zu, die zwar ſchwach und matt, aber ſeelenglücklich auf dem Sopha ſaß.
„Gottes Segen über Euch, meine Kinder!“ flü⸗
ſterte ſie mit einer anmuthigen Verlegenheit, als die
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