Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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laſſen und warteten nun geduldig auf den Moment, wo der Miniſter unter der Einwirkung eines gewiſſen Etiquettenkrames, die Meldung an ſie ergehen laſſen werde:er ſei bereit ſie zu empfangen.

Es ſchlug elf Uhr. Noch immer patrouilllirten die Junker des Hauſes auf und ab des Augenblicks gewär⸗ tig, bis der franzöſiſche Kammerdiener das große Werk des Ankleidens, incluſive des Friſirens, am Herrn Papa vollbracht hatte. Zwei Mal flog der gewandte Jean Pierre, auf den Fußſpitzen balancirend, wie ein Jünger der Terpſichore, an ihnen vorüber, um noth⸗ wendige Hülfsmittel zu ſeinem Geſchäfte herbeizuholen. Jedes Mal wurde er von dem ungeduldigen Primus Erneſt aufgehalten und befragt:warum die Toilette des gnädigen Herrn Papa ſo lange dauere, allein er bekam niemals eine ausreichende Antwort. Der ge⸗ ſchmeidige Ankleidekünſtler entſchlüpfte ſtets mit einer vielſagenden Geberde, ohne ſich auf Erörterungen ein⸗ zulaſſen, aber drinnen im Zimmer Sr. Excellenz unter⸗ ließ er es nicht, von der Ungeduld derMeſſieurs zu berichten.

Was mögen meine Jungens wollen? brummte der Miniſter, der ſich auch etwas unbehaglich unter den nie fertig werdenden Händen ſeines Vertrauten fand. Herr Jean Pierre, eben den letzten Act ſeiner Kunſt