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undvierzigjährige Mutter ihrer neuaufgelegten Würde, dann aber wurde ſie ſtolz darauf. Aehnlich ging es allen Gliedern der Familie. Das Murren und Spott⸗ lächeln der älteſten Junker, wovon der erſte ſtudirte und der zweite Lieutenant war, verwandelte ſich in ein väter⸗ liches Wohlwollen, als ſie das winzige Junkerchen mit ſeinen Fäuſten vor dem hungrigen Mäulchen erblickten und von ihnen ging dies Wohlwollen, wie ein elektri⸗ ſcher Strom durch die Herzen aller Brüder.
Bevor wir nun irgend etwas Anderes erzählen, müſſen wir uns dieſe Junker von Schmidt⸗Welldorf nach der Reihe aufſtellen und ihre Namen, nebſt ihren Phyſiognomien betrachten.
Der Miniſter hatte die erſten drei Söhne, welche ihm geboren wurden, als etwas genommen, was wohl öfter in der Welt geſchieht und ſie Erneſt, Ludwig und Vie⸗ tor genannt. Bei der Geburt des vierten Knaben überraſchte ihn ein jovialer Gedanke und er ließ ihn „Quartus“ taufen. Was war nun natürlicher, als daß
der fünfte„Quintus“, der ſechste„Sextus“ und der ſiebente„Septus“ getauft wurden. Man lachte über die Grille des hochgeſtellten Mannes, gewöhnte ſich jedoch daran und erwartete nun nichts gewiſſer, als in dem letzten Sprößlinge einen„Octavus“ erſtehen zu
ſehen.
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