Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Bereiche der klatſchhaften Neugier vertrieben wurde. Es mag uns genügen, daß der Miniſter von Schmidt ſich nicht im mindeſten an irgend eine Verwunderung mit malitiöſem Lächeln ausgeſprochen kehrte, ſondern mit Weib, Kindern, Dienſtboten und Hausthieren aller Art, nach Welldorf abreiſte und in kurzer Zeit ganz ge⸗ müthlich in dem einfachen, neugebaueten Schloſſe dort hauſete.

Man hatte den Austritt des Miniſters aus dem Staatsdienſte ſchon vergeſſen und war im Begriffe, den guten Herrn von Schmidt nebſt allen ſeinen Söhnen auch in das Dunkel der Vergeſſenheit zu ſchieben, als ſich etwas in ſeiner Familie ereignete, was plötzlich Aller Augen abermals mit lächelndem Erſtaunen auf ihn lenkte. Im Jahre 1801, am 22. Mai wurde ihm zu ſeinen ſieben lebendigen Söhnen hinzu, ein achter Sohn geboren.

Der Miniſter ſowohl als ſeine Gemahlin waren geneigt, dieſen kleinen Weltbürger mit eben ſo großem Erſtaunen zu betrachten, wie alle andere Leute und es bedurfte wirklich eines ſo herzhaften Geſchreies, wie der kleine neugeborene Junker auszuſtoßen beliebte, um ſie zu überzeugen, daß die ältliche und kränkliche Mi⸗ niſterin allen Unmöglichkeiten zum Trotze nochmals

Mutter geworden war. Zuerſt ſchämte ſich die vier