229
und ſagte feierlich:„Mit ausdrücklicher Bewilligung mei⸗ nes Verlobten ſchwöre ich Dir, daß ich auf jedes Erb⸗ theil verzichte, welches durch Ely's Opfer vergrößert wor⸗ den iſt! Sein irdiſches Glück, das ihm ſpäter blühete, als andern Männern, hängt mit der Erlangung des Eigen⸗ thumsrechtes dieſer Fabrik zuſammen— mein Vater, wirſt Du es über Dich gewinnen, das Glück Deines ein⸗ zigen Bruders zu zerſtören?“
„Gott behüte mich vor jedem Gedanken an ſolche Unthat!“ rief Tobias erſchrocken.
„So übergieb dieſem Bruder vertrauensvoll das Ge⸗ ſchäft, das er bis hieher zu Deinem Nutzen verwaltet hat. Noch iſt nichts verloren— und es wird Alles gut wer⸗ den, wenn Onkel Ely ſeine gewohnten Bahnen erſt wie⸗ der betreten kann.“
Ein Geräuſch an der Thür ſtörte Lyſanna in ihrer Rede. Ely trat ein.
Der Glanz des Glückes thronte auf ſeiner heiter gewordenen Stirn. Er reichte dem Bruder ſtumm den Brief Wappra's und ſagte mit dem gewohnten Herr⸗ ſchertone:
„Ich komme, um Dir Vorſchläge wegen Abtretung der Fabrik zu machen!“
Noch ehe Tobias ein Wort des dargereichten Brie⸗ fes geleſen hatte, antwortete er:
— —————— 3


