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ſtiller Begeiſterung für ihn und ſein Wirken und Schaffen gab ihrem Gefühle ſtets neue Nahrung.
Was hinderte ſie denn, ihr Leben jetzt mit dem ſeinen zu verknüpfen? Was konnte ſie zurückhalten, das heilige Band der Ehe um einen Herzensbund zu ſchlin- gen, der in reinſter Hingebung ihres Weſens beruhete?
Ely und Giſela wurden einig, in aller Stille die nothwendigen Schritte zu thun, die eine geräuſchloſe Trauung erforderlich machte. Kein Laut, kein Blick ſollte verrathen, was zwiſchen ihnen vorgegangen war. Der Giftzahn der Dorfklätſcherei ſollte dies reine Glück nicht berühren. Sie wollten ſich nicht wieder im kleinen Hauſe allein ſprechen, bis Ely als ihr Gatte es betreten konnte. Verſchwiegen und heimlich wollte Giſela ihre Anordnun⸗ gen zu ihrer neuen Wirtthſchaft treffen, ſelbſt ihre alte Dienerin mußte von dem Vertrauen ausgeſchloſſen blei⸗ ben, um nicht ihr geheimnißvolles Walten in Gefahr zu bringen.
Als Ely endlich Giſela verließ, um ſeinem Bruder den Brief Wappra's und ſeine nunmehr veränderten Rechtsanſprüche an die Fabrik mitzutheilen, da war er ganz der frühere, feſt und ſorglos einem arbeitsvollen Leben entgegenſchreitende Mann; auf der Brücke, wo er vor einigen Stunden zaghaft umgekehrt war, blieb er wieder ſtehen und ſendete einen Blick zurück in die eben


