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des Geſtändniſſes wich bei der Bedeutſamkeit dieſes Au⸗ genblickes.
Sie fragte ſanft, mit ſchwärmeriſcher Hingebung in Blick und Ton, warum er den Glanz des Glückes erwar⸗ ten, warum er nicht Troſt, Beruhigung und Erheiterung in der verdoppelten Lebensplage bei ihr im kleinen Häus⸗ chen ſuchen wolle. Sein Aufenthalt im halb zerſtörten Frieſenhofe ſei ſo elend, daß ihr Herz bei dem Gedan⸗ ken blute, ihn dort zu wiſſen. Sie fragte, ob er fürchte, daß ſie mit Anſprüchen auftreten werde, die ſeine mo⸗ mentan beſchränkten Einnahmen überſchreiten könnten.
Ely ſchaute mit leuchtenden Blicken auf dies de⸗ müthige Weſen, das aus dem Glanze der Welt hieher geflohen war, das ſich entſchloſſen hatte ihr reiches Gei⸗ ſtesleben ihm zu widmen. Ely widerſtand ſeiner Her⸗ zenswallung nicht. Er zog Giſela an ſein Herz, er küßte leiſe und ehrfuchtsvoll ihre Lippen und fragte ſie, ob ſie denn wirklich, trotz ſeiner Bedrängniß, ihr Schickſal mit dem ſeinigen vereinen wolle.
Ihre Antwort gab ihm die Ueberzeugung, daß ſie ſein eigen geweſen vom erſten Tage ihrer Bekanntſchaft. Seine Ruhe, ſeine ſtille Entſchloſſenheit hatten ihr im⸗ ponirt. Die Art, wie er die Rettung Oſterhof's beim drohenden Eisgange vollführt, war ihr ein Zeugniß ſeiner Geiſteskraft geweſen. Seit dieſem Momente glühte ſie in


