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verlebte Zeit. Ihm war zu Muthe, als ſei er durch einen dichten Nebel geſchritten, der ſich im friſchen Mor⸗ genwind eines neuen Tages getheilt hatte, um dem gan⸗ zen Sonnenglanz deſſelben Raum zu geben.
Hier an dieſer Stelle war der Wendepunkt ſeines Geſchickes eingetreten. Zurückg ehalten von dem ſchmerz⸗ haften Bewußtſein, ſeine Schöpfungen in andere Hände
übergehen zu ſehen, hatte er nicht die Kraft gehabt, ſei⸗
nem Bruder zu folgen, als dieſer von ihm Rathſchläge über die Einleitung des Verkaufsgeſchäftes erwartete.—— Tobias war erſt in ſeinem Zimmer inne geworden, daß Ely zurückgeblieben ſein mußte. Statt ſeiner hatte ſich Lyſanna in ſeltſamer Haſt eingeſtellt, um dem Va⸗ ter mitzutheilen, daß Ely düſter und nachdenklich gezögert habe, daß er dann aber in die Fabrik zurückgegangen ſei. Ein leichter Verdruß umſpielte Herrn Tobias ſanft⸗ münhige Mienen bei dieſer Nachricht. Es drängte ihn eine gewiſſe Ruheloſigkeit, die vielleicht ihren Urſprung im Gewiſſen hatte, zum endlichen Handeln. Die Sache heiſchte Ueberlegungen mit ſeinem Bruder Ely und die⸗ ſer war denſelben jetzt aus dem Wege gegangen. Frau Magdalene erſchien faſt eben ſo eilfertig, wie
ihre Tochter. Sie fragte nach dem Ergebniß der Beſich⸗
tigung und hörte, daß Alles im höchſten Grade befrie⸗
digend ausgefallen ſei.
Fritze: Die Gebrüder Koltrum. 11. Bd. 15


