Teil eines Werkes 
1. Band (1865)
Entstehung
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bald vergeſſen haben, daß in ſeiner gabtes, ſchönes, aber gefunden habe, behauptete, wie Standes.

Herr Ely Koltrum machte ſeine Randgloſſen über ihre Lebensweiſe, ohne dabei inne zu werden, daß er ſich ſelbſt verdammte. Suchte er denn Verkehr mit den Leu⸗ ten? Iſolirte er ſich nicht eben ſo gefliſſentlich im Ge. wühle der Welt, wie dies Mädchen? Selten entfernte er ſich aus dem Raume, in dem er ſeine Thätigkeit ent⸗

wickelte. Immer eifrig beſchäftigt blieb ihm kaum ſo viel Zeit, ſein Mittagsmahl im Hauſe ſeines Bruders einzu⸗ nehmen. Morgens und Abends hielt er ſelbſt ſeine Revi⸗ ſionen, am Tage durchritt er die Feldmarken und begann erſt im Herbſte die Campagne in der Fabrik, ſchärfte ſich ſein Auge für Veränderungen, die ihm als Verbeſſerun⸗ gen erſchienen, danne arbeitete er auch mit dem Geiſte, ohne doch ſeinen Körper zu ſchonen. Trotzdem blieb er kerngeſund, friſch, frohen Muthes und ſtets unverzagt. Alabendlich hielt er alſo Reviſionen, die ihn jedes Mal durch den Gang führten, welcher neben dem Ilow⸗

ſchen Garten entlang lief. Seitdem Giſela ſeine Nach⸗ barin geworden war, wurden dieſe gewiſſen pedantiſchen

Nachbarſchaft ein be⸗ ſonderbares Mädchen ein Aſyl worin ſie eine

ſelbſtändige Stellung ſelten eine Dan

ie ihres Alters und

Reviſionen mit einer Pünktlichkeit abgehalten. Es ergriff