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an der erſten Ueberraſchung des zu weiden.
Das Schickſal begünſtigte ihn. Er ſah eines Tages einen Reiſewagen, bepackt mit Koffern, Kiſten und Bett⸗ ſäcken, langſam die ſtaubige Heerſtraße herkommen. Der
Wagen hielt vor dem Ilow'ſchen Hauſe. Neugierig kamen einige Leute aus
dem Dorfe herbeigelaufen, auch Herr Ely, der eben den Durchgang neben dem Hauſe paſſiren wollte, beſchleunigte ſeinen Schritt und kam noch zur rechten Zeit, um eine ſchwarzgekleidete Dame den Wagen verlaſſen zu ſehen, die mit freundlichem Ernſt die Um⸗ ſtehenden begrüßte und ſie nach dem Aufenthalte der alten Beate befragte.
Eilig ſtürzte Alles zur Hofpforte, um die Alte her⸗ beizuholen. Während
der Zeit gab die ſchwarze Dame dem Kutſcher Anweiſung die Sachen abzuladen. Einige ſtämmige Burſchen leiſteten unaufgefordert Beiſtand. Herr Ely aber lehnte ſich nachläſſig an einen Mauervorſprung, der ihn verbarg und wartete des Augenblickes, wo dies gnädige Fräulein, das alle ſeine Wünſche durchkreuzte, von allen Qualen grauſamer Enttäuſchung durchzittert ihr Grundſtück in Augenſchein nehmen wif rde. Es waren keinesweges menſchenfreundliche Empfindungen, die ſich y'regten und dieſes gehäſſige Gefühl verlor ſich auch nicht, als jett Giſela ihr Geſicht dem
gnädigen Fräuleins
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