den Brief des Fräulein Giſela von Ilow zuſammenballte und kurzweg in's Feuer warf.
Mit einiger Schadenfreude überblickte er ſeitdem die heilloſe Zerſtörung des Gartens vom Ilowe'ſchen Eigen⸗ thume, in dem, wörtlich genommen, Kraut und Rüben durcheinander wurzelten. Er malte ſich die angenehme Ueberraſchung des beſagten Fräulein Giſela aus, welches hier, inmitten der kläglichſten Gartenfreuden, der Welt eine ſelbſtändige Stellung abtrotzen zu wollen Miene machte. Freilich— die Roſenbüſche grünten recht hübſch und zahlreiche Knospen ſtreckten die Köpfchen ſchon der Sonne entgegen, um in ihrem Glanze die Kelche zu öffnen, aber weiter gab es, im ſtrengſten Sinne des Wortes auch gar nichts Hübſches im ganzen, großen Garten, als dieſe Roſenhecke, welche die Gränzſcheide des Gebietes machte. Mehr als Alles erbitterte den Fabrikherrn die ruhige, klare und unzerſtörbare Beſtimmtheit des erhal⸗ tenen Beſcheides, der ihm ſogar den Verſuch eines fort⸗ geſetzten Kampfes abſchnitt und er war oft nahe daran, den Entſchluß des gnädigen Fräulein's zu verwünſchen, welches ſich mit dem Anſtand und der Würde, einer Dame von Stande in ihre Häuslerſtelle zurückzuziehen für gut fand. 3
Mit geſteigerter Aufmerkiumket Peohachtet er ſeine Nachbarſchaft, um das Vergnügen hg aben zu können, ſich
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