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und berechnende Schwärmerei liebt, ging ſein ſarkaſtiſcher Scheidegruß verloren.
Vierzehntes Kapitel.
Urſula erwartete mit brennendem Herzen die Wirkung ihres beſchwörenden Briefes an ihre Mutter. Das kindliche Gemüth vergeiſtigt ja ſo leicht in der Entfernung den Werth der Eltern, weil die Sehnſucht nach ihrer Liebe die trüben Saiten ihres Charakters überhüllt. Das trauliche Verhält⸗ niß zu ihrer ältern Freundin Leopoldine hatte ſie die Süßig⸗ keit der rückhaltloſen Hingebung an ein erfahrenes Herz ken⸗ nen gelehrt, und ſie verlangte danach, auch in der Mutter eine Vertraute ihres Liebesglückes zu erwerben, welches ſich immer ſtrahlender, immer ſchöner entfaltete.
Ja, Arnold's Liebe fing ſeit kurzer Zeit an, die warme Anhänglichkeit an ihren Vater zu beeinträchtigen; die Tochter wünſchte auch um deswegen ihre Mutter wieder herbei, um jeden Zwieſpalt in ſich zu vermeiden und um ihr Gewiſſen zu beruhigen.
Der Zeitpunkt rückte mit Rieſenſchritten näher, wo ſie als Arnold's Braut vor der Welt erſcheinen, wo ſie, ſeinen feurigen Wünſchen zufolge, unmittelbar darauf ſeine Gattin werden und mit ihm eine Hochzeitsreiſe antreten ſollte, ehe ſie als ehrbare Hausfrau in ihren neuen Wirkungskreis trat.
Arnold's Mutter hatte es ſich ausgebeten, vorläufig Alles nach ihrem Gutdünken einzurichten, und ſie fühlte ſich ſo be⸗
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