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dann, von einem Gedanken erleuchtet.„Sie reiſen mit uns, nicht wahr? Sie ſind mir viel tauſend Mal lieber als Reiſecavalier; kommen Sie!“ 3
Der Schulrath hielt ſie an der Hand zurück.„Vorſicht! Vorſicht!“ ſagte er leiſe mahnend.
Die Geſellſchafterin horchte erſt, nach den Zimmern ge⸗ wendet, ehe ſie antwortete:„Ich fürchte freilich, Frau Adele wird über dieſen Tauſch nicht ſo erfreut ſein.“
„Das frägt ſich; warten Sie es ab, was ſie ſagt,“ meinte der geiſtliche Herr mit ſonderbarem Lächeln. „Hier iſt Alles verloren?“ Er beſchrieb einen Umkreis mit der Hand.
„Vollſtändig! Man theilte mir confidentiell mit, daß von dem Disciplinarverfahren gegen Ringforth Abſtand ge⸗ nommen ſei.
Der Schulrath nickte beſtätigend mit dem Kopf und murmelte bitter lachend:„Mein früherer Conſiſtorialpräſi⸗ dent ſagte mir ſoeben daſſelbe. Dem iſt's noch geglückt, aber mir kann er hier keine Stellung verſprechen. Er meint, es wäre leider zu erwarten, daß die Verhandlungen über die ſchwebenden Fragen, welche beim Schluß des Landtages Gegenſtand des Parteihaders und ſpäterhin Veranlaſſung zu den durchgreifenden Agitationen geweſen ſeien, durch die überwiegende Majorität der Liberalen zu unſerm Schaden gelöſt werden würden. Ringforth's Einwirkung iſt zu fürch⸗ ten. Er hat an Achtung gewonnen, ſeit er ſein Glück für ſeine Ideen eingeſetzt.“
„Was er hier an Liebe eingebüßt, ſcheint ihm mithin erſetzt zu werden,“ ſpöttelte das Fräulein.„Halten Sie jetzt plötzlich ſeine Beredtſamkeit für gefährlich?“


