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das ſie ihm während der Dauer ihrer noch nicht zwanzig⸗ jährigen Verbindung bereitet, verſank vor dieſen ſchönen Er⸗ innerungen, und ſeine eigene Begeiſterung gab ihm die Kraft zur Selbſtverleugnung. Er bat ſeine Gattin— nein, er beſchwor ſie bei der Liebe, die ſie verbunden,— heimzu⸗ kommen, ſo ſchnell, als nur möglich, um ihre Tochter Urſel, die ſo überaus anmuthig und ſchön als Braut erſcheine, mit ihrer Heimkehr zu erfreuen.
Er ſchrieb ihr! Ob aber Frau Adele den Brief des Gatten jemals geleſen, jemals erhalten hat?
Die Tage vergingen. Urſula wurde der Liebling, der Abgott der Frau Depping. Unter ihrer Adreſſe kamen kleine, kleine, kurze Briefchen von Arnold, und durch ihre Hand gingen die zärtlichen Antworten Urſels zurück an den Geliebten, der ihr von Minute zu Minute theurer wurde.
Frau Adele beantwortete den erſten Brief Ringforths ebenſo wenig, wie den zweiten. Es bekümmerte den Gatten kaum. Er wußte, daß ſeine Gemahlin keine paſſionirte Briefſchreiberrin war.„Sie wird kommen, Väterchen,“ meinte Urſula.
„Ich glaub's ſelbſt, daß ſie uns eines Tages mit ihrer Ankunft überraſchen wird,“ bekräftigte Ringforth im guten Glauben an ſein Recht.„Sonſt hätte Deine Mutter wohl geantwortet.“


