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„Ich will ihnen entgegen,“ ſagte Ringforth, weiter gehend. 3 Nach wenigen Minuten traf er ſie ſchon auf dem Heim⸗ wege begriffen. Urſula hatte ihr Hand leicht in den Arm Arnold's gelegt, der leiſe und eifrig zu ihr redete. Das Mädchen zuckte zuſammen, als ihr Vater plötzlich vor ihnen ſtand.
Arnold lächelte, faßte mit ſeiner Hand die ihrige und hob die Hände in dieſer Vereinigung zu ihm empor. „Segnen Sie uns!“ flüſterte er.
Ringforth betrachtete ſie beide mit ſichtlicher Rührung. Erinnerungen umwogten ſeinen Geiſt. Auch er hatte unter dem blendenden Schimmer und Glanz der Abendſonne ſein
Bündniß mit Adele geſchloſſen. Kein Wort entrang ſich
ſeinen Lippen.
Es war keine heitere Verlobung, die Urſula und Arnold ſchloſſen! Des Vaters Segen blieb ihnen ſogar vorenthalten, denn um ſeine Wehmuth zu verbergen, wendete er ſich ſchnell und ſchritt quer über die Wieſe hinweg in den Wald hinein.
„Es wird ſehr öde um mich werden, ſagte Ihr Vater mir damals,“ redete Arnold weiter, indem er die Hand Urſels wieder in ſeinen Arm legte und langſam vorwärts ſchritt.„Aber, Urſula, es ſoll nie öde um ihn werden! Wir werden mit ihm ziehen, wohin er auch gehen möge; wir werden treu an ſeiner Seite ſtehen, wenn des Landes Undank ihm Anerkennung verſagen ſollte; wir werden in verdoppelter Liebe ihn den Kaltſinn derer vergeſſen machen, die ihm Verehrung ſchulden. Sie haben mit kindlichem Vertrauen mich einen Blick in Ihre Familienverhältniſſe 8


