die er errungen, mit dem Dank ſeiner Parteigenoſſen für ſeine geharniſchten Reden; auf der anderen Seite dagegen das aus⸗ geſprochene Mißfallen ſeiner vorgeſetzten Behörde, dem ſchließ⸗ lich ein Act grauſamer Willkür folgte. Er wurde vorläufig ſeines Amtes entſetzt, und er erlangte gerade hierdurch eine Be⸗ rühmtheit, wie ſie ſein beſcheidener Character nicht wünſchte.
Auf der andern Seite ſtellte ſich ſein Familienleben nach⸗ dieſer Kataſtrophe auf. Der herbe Tadel, den er von Seiten der Generalin Kynar erfahren, die Verſtimmung ſeiner Gat⸗ tin, dazu eine gewiſſe Abhängigkeit von der Güte der Ge⸗ neralin, gegen die ſich ſein Männerſtolz oft ſchon aufgebäumt, und ſchließlich der verderbliche Einfluß der alten Dame auf ſeine Gattin, die ſich zu ihrem Verdruſſe von einer Lebens⸗ bahn verdrängt ſah, worauf ſie geglänzt und in der Erwar⸗ tung künftiger Größe geſchwelgt hatte:— Alles dies flog mik Sturmesgewalt durch ſeine Seele und regte ſeinen Geiſt zu trüben und ruheloſen Betrachtungen auf.
Bisher hatte er noch nichts gefürchtet; woher ſtammte jetzt ſeine Beſorgniß?„Giebt es Ahnungen, die uns warnen ſollen?“ fragte er ſich.
Um ſeiner peinlichen, ſchwankenden Empfindungen Herr zu werden, wendete Ringforth ſich endlich nach der Thür ſeines Familienzimmers, öffnete dieſelbe und rief, ohne hin⸗ einzutreten, den Namen ſeiner Tochter.
Die Stimme der Köchin antwortete ihm. Sie berichtete, das Fräulein ſei mit Curt ſpaziren gegangen, und die gnädige Frau habe ſich nach dem Garten begeben.
„Nach dem Garten? Allein? Nach dem Garten, den ſie nur auf beſondere Veranlaſſung betrat?“ fragte ſich Ringforth in einer Anwandlung von Argwohn.„Wie? Sollte der Be⸗
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