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auf das Badehaus zu, das, mit ſeinen weiß und grünen „Gittern und Bänken ſie anlockend, als das Ziel ihrer erſten Wanderung bezeichnet worden war.
Hubert verließ unmittelbar nach ihnen ſein Haus, hemmte jedoch ſeinen Schritt, um ihnen einen Vorſprung zu gewäh⸗ ren und folgte erſt raſcher, als ſie die Mitte des Weges er⸗ reicht hatten. Er wünſchte, auf dieſe Weiſe eine Bekannt⸗ ſchaft einzuleiten, die, fern von aller Convenienz, ihm raſch zu einer gewiſſen Vertraulichkeit verhelfen ſollte.
Seiner Berechnung gemäß holte er die beiden harmlos Luſtwandelnden an einer von blühendem Gebüſch etwas ver⸗ deckten Stelle richtig ein, grüßte beim Vorübergehen leicht und blieb dann, ſie erwartend, ſtehen.
Erſchreckt hob Urſel jetzt erſt die Augen zu dem hochge⸗ ſtalteten Herrn empor. Sie erkannte auf der Stelle den jungen Mann, der ſie bei ihrer Ankunft ſo dreiſt gemuſtert hatte.
„Ei, mein Fräulein,“ redete er ſie leutſelig und artig an, „Sie wollen gewiß mit dem Brüderchen einen Spazirgang machen? Sie ſind fremd hier— erlauben Sie mir, daß ich mich Ihnen anſchließe und als Führer diene.“
„Allerdings,“ entgegnete Urſel ernſt und gemeſſen wie eine Dame und gab ihrem Geſichtsausdruck jene unnachahmliche Sicherheit, die ſelbſt dem wüſteſten und leidenſchaftlichſten Mann imponirt,„allerdings bin ich fremd hier, mein Herr! Ich weiß mir jedoch nicht zu erklären, in wie fern dies Sie berechtigt, mich anzureden. Ich kenne Sie nicht. Geſtatten
Sie mir die Frage: ſind Sie mir jemals vorgeſtellt worden?“ Hubert ſtand wie angedonnert. Er wußte aus dem Salon⸗ leben ſeines Offizierſtandes, was dieſe Abfertigung zu bedeuten


