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Der Mops kroch während deſſen, augenſcheinlich verletzt, wimmernd auf ſein Lager.
„Ich wollen Dich lehren, mir auszufreſſen, was ich wollen genießen,“ ſprach Signor Giuliani zähneknir⸗ ſchend und ließ ſeine großen, braunen Augen wüthend über den Platz des Hundes hinwegrollen.„Das deutſche Vieh ſollen bald lernen, daß ich grauſam ſein, wenn mein Eſſen wegſchnappen! Haben Du Geduld, bis Du Biscuit bekommen!“
Er ſetzte ſich, überwand den Eckel, den die Hunde⸗ ſchnauze ihm erregt hatte, und ſpeiſete.
Als er fertig war, ſchnitt er das grobe Brot in ganz kleine Stückchen, wiſchte die Bratenſauce aus dem Näpfchen, mengte Alles ſehr ſauber zuſammen und that es in das Gefäß, woraus der Hund zu freſſen pflegte. Dann ſchnalzte er mit der Zunge.
Der Mops kam jedoch nicht. Signor Giuliani rief ihn. Der Mops rührte ſich nicht.
„Wollen Du trotzen, amico?“ ſagte der Italiener lachend und ſtand auf, um den Hund herbeizuholen. Er trat an ſein Lager und bückte ſich, um ihn zu ſtreicheln. Der Mops war todt. Steif ausgeſtreckt lag er da, und die Blutstropfen, die über ſein goldgeſticktes Halsband gelaufen waren, verriethen, daß er ſeinen Tod durch das ihm nachgeſchleuderte Meſſer gefunden hatte.
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