Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Vincent Dorſak ein Floh in's Ohr geſetzen und das ſein gut! Monſieur Vincent haben ſchöne Stimme, haben viel gelernt, können Sänger werden ſein der Liebha⸗ ber der Gräfin Julie kommen durch Herzogin von Hildburghauſen in Carriere ich ſein geborgen für meine alten Tage!

Er tänzelte höchſt vergnügt durch's Zimmer, blieb vor einem Schranke ſtehen, nahm ein Näpfchen heraus, trug es nach dem Tiſche, worauf die Kaffeekanne ſtand, zündete hier das Lämpchen in ſeinem Kaffeekocher an und ſtellte das Näpfchen vorſichtig darauf. Es dauerte gar nicht lange, ſo verbreitete ſich ein angenehmer Braten⸗ duft im Zimmer und Signor Giuliani wendete ſich zur Thüre, ſie verriegelnd, um vor Ueberfall gedeckt zu ſein.

Als er wieder zum Tiſche trat, fand er ſeinen Mops, der mittlerweile auf den Stuhl geſprungen war, be⸗ ſchäftigt, den Inhalt des Näpfchens mit der weit ausge⸗ ſtreckten Zunge zu prüfen. Ein fürchterlicher Grimm entſtellte das ſcharf gezeichnete Geſicht des Italieners. Er griff dem Thierchen in's Genick, ſchleuderte es voller Wuth an die Erde, und warf ſein Meſſer, das er ſchon in der Hand hielt, hinterdrein.Maledetto! ſchrie er dabei, und nahm eine Serviette, um die Stelle, wo der Hund gekoſtet hatte, höchſt vorſichtig zu reinigen.