Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Gleichgültig hob der Italiener den Hund auf, löſte das ſchöne Halsband, und warf ihn ohne Weiters vor die Thüre hinaus. Ein häßliches Lächeln lief über ſein Geſicht.

Nun können die Fürſtin Sontikof ihren geliebten Mops wieder kriegen! ſagte er ſpöttiſch.Ich wollen mir den Bologneſer der Gräfin Julie ſtehlen, ein ſchönes Hündchen! Gräfin werden zwar auch ein Heidenlärm machen, wenn Bologneſerchen fort iſt, aber helfen nichts, müſſen Bologneſer haben. Dummes Thier, der Mops. Gleich ſterben!

Unter dieſem Selbſtgeſpräche ſetzte er die Kaffee⸗ kanne mit Waſſer auf die Spiritusflamme, ſpülte ſie aus, nachdem das Waſſer lauwarm geworden war, trocknete ſie mit einer Serviette rein ab und füllte ſie abermals mit Waſſer. Darauf öffnete er eine Schachtel, nahm einige Löffel voll gemahlenen Kaffee, legte Löſchpapier anf ein Theeſieb, ſtellte dies auf eine große Taſſe und ſchüttete den Kaffee darauf.

Mit der größten Accurateſſe filtrirte er auf dieſe Weiſe eine volle Taſſe Kaffee und wollte eben, gewohnter⸗ maßen, einen Nachguß fur amico präpariren, als er ſich erinnerte, daß dies arme Thierchen des Kaffeewaſſers nicht mehr benöthigt war.

Ja ſo, murmelte er, das Sieb auf die Kanne