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ſtützen, wollen meine Fortbildung übernehmen, wollen mich einweihen in die Myſterien des Bühnenlebens?“
„Ich wollen! Auf Cavalierparole— ich wollen!“ antwortete der Signor.
Er reichte dem jungen Manne die Hand und es entſpann ſich nun ein heiteres und lebendiges Geſpräch über Alles das, was zu thun nothwendig wurde.
Vincent erſtaunte über Manches, ſeiner ehrlichen Natur widerſtrebte Manches, er hielt Manches für über⸗ flüſſig und der männlichen Würde eines gediegenen Sängers nicht angemeſſen, allein Signor Giuliani, ein durch und durch erfahrener Mann, der ſein kurzes Künſtlerleben nicht ohne nützliche Schlauheit verbracht hatte, verſicherte ihm abermals auf Cavalierparole, daß das ſo ſein müſſe, um ſchnell zur Ruhmes⸗Höhe zu gelangen, und daß auf geradem und ehrlichen Wege die Bahn unendlich ſchwierig ſei.
Nachdem dies Thema verhandelt war, ging Vin⸗ cent auf ſeinen Plan über, mit der Catalani zugleich aufzutreten.
Der Italiener ſtutzte. Es war allerdings eine großartige Kühnheit von einem Anfänger, ſich neben die berühmteſte Sängerin zu ſtellen, allein das ſchien es nicht zu ſein, was ihn ſtutzig machte, und ihn nach eini⸗ gem Nachdenken zum Fentſchiedenen Widerſpruch an⸗


