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entgegnete Giuliani, indem er durch einige volltönende ſtarke Griffe in die Guitarreſaiten ſeinem Grolle Luft zu machen ſuchte.
„Wenn das der Fall wäre, ſo würde ich nicht beim erſten Anlaſſe, wo ich Sie nöthig hätte, den Weg zu Ihnen gefunden haben“, rief Vincent bewegt.„Ich will mich nicht lange bei der Vorrede aufhalten, Maeſtro. Mein Herz drängte mich zu Ihnen, um Ihnen zu ſagen, daß ich entſchloſſen bin, mich der Bühne zu widmen, wenn Sie mich für fähig halten eine derartige Stellung rühmlich auszufüllen!“
Signor Giuliani legte ſeine Guitarre ſäuberlich auf das Fortepiano, drehte ſich gravitätiſch herum zu dem jungen Manne und ſah ihm ernſthaft in die Augen.
„Was haben Du geſagt, Vincent? Du wollen zur Bühne gehen? Ob Du ſein fähig zu dieſer Lauf⸗ bahn? Gebenedeiet ſei Dein Wort und die Heiligen mögen Dich in Schutz nehmen. Dein Name werden groß ſein und der Name Deines Lehrers Giuliani werden zum Firmamente ſteigen!“
„Iſt das Ihr Ernſt, Signor?“ fragte Vincent freudig und ſeine Augen flammten in Begeiſterung.
„Ich wollen nie ſelig werden, wenn ich einen Scherz daraus mache.“
„Und Sie wollen mich mit Ihrem Rathe unter⸗


