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majeſtätiſch ihm entgegen, nahm die Miene eines Theater⸗ königs an, und ſprach mit ſchnarrender Stimme:
„So— ſo? amico haben gerochen, daß Du kommen, Signor! So— ſo? amico haben begrüßt Dich als einen Fremden! Ein kluges Thier, dieſer amico! Du ſein ja fremd genug geworden in meinem Hauſe!“
Vincent unterbrach ihn haſtig, denn dieſer Em⸗ pfang ermunterte ihn, ſtatt ihn zu verſchüchtern. Er war auf leidenſchaftliche Vorwürfe gefaßt geweſen und fand nur eine tragiſche Zurechtweiſung. Das weckte ſeinen Muth.
„So geht es immer in der Welt, Maeſtro“, ſprach er in gewinnender Freimüthigkeit,„wenn man einen Rathgeber braucht, dann findet man ſtets die richtige Thür.“.
„So— ſo? Du wiſſen, Signor, daß der alte Maeſtro Giuliani ein Schlafmütz an Gutthat iſt!“ warf der Italiener ſarkaſtiſch ein.
„Aber ein Adler an Scharfſinn“, ergänzte Vin⸗ cent, gutmüthig lachend und den Kopf des kleinen Hun⸗ des ſtreichelnd, der ſchnell die alte Freundſchaft mit ihm erneuert hatte.„Sehen Sie Ihren Hund, Maeſtro, und nehmen Sie ein Exempel daran. Er liebt mich noch!“
„So— ſo? Du haben meine Liebe verſchmäht“,


