Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Natürlich! antwortete die Frau befremdet.

Sie müſſen dies Mädchen zur Sängerin ausbil⸗ den laſſen, fuhr er eifrig fort.

Davor ſoll mich Gott bewahren! war Frau Dorſak's eiſig kalte Antwort.

Warum nicht? Sie verſtehen das nicht! Ich ga⸗ rantire den glänzendſten Er folg!

Meine Tochter iſt mir zu lieb! Ich verkaufe ſie nicht!

Welche alberne Idee! Haben Sie noch nie von den Triumphen großer Sängerinnen gehört? Kennen Sie den Namen Catalani?

O ja! Aber ich werfe mein Kind nicht in einen Strudel, wo es vor meinen Augen untergehen kann.

Herr Engelbrecht Maltmann ſah ſie ſehr groß

Wie kam eine Meierin zu ſolcher ruhigen Lebens⸗ ſophie? Hätten Sie jemals Gelegenheit gehabt, eine Sän⸗ gerin zu ſehen, ſo würden Ihre Bedenken ſchon ſchwin⸗ den, meine Liebe. Es iſt etwas Großes, eine Künſtlerin zu ſein! fuhr er, lebhafter ſprechend, fort.

Das ſinde ich nicht! Sie ſteht von allen Seiten frei und iſt eben ſo gut dem Tadel wie dem Lobe aus⸗ geſetzt. Meine Tochter ſoll verborgen glücklich werden!

Thorheit, bei ſolcher Himmelsgabe! Sie wiſſen

philo