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Handbewegung ein, in das gegenüberliegende, offenſte⸗ hende Zimmer zu treten. 3
Er lehnte es entſchieden ab, und blieb in dem wei⸗ ten Hausraume ſtehen.
Sichtlich beleidigt durch dieſe ſtolze Abfertigung, nahm Frau Dorſak eine ſehr gleichgiltige Miene an, und widerholte ſehr kurz:
„Eine Sängerin, mein Herr?:
„Ja, ja! Eine Sängerin, die Ihnen von oben herab zuſang—“
„Ach— Sie haben den Muthwillen meiner Toch⸗ ter Joſepha belauſcht,“ fiel die Frau kalt lächelnd ein. „Das tolle Mädchen war davon gelaufen, ſtatt Muſik zu üben.“
Die letzten Worte hörte Maltmann gar nicht mehr.
„Ihre Tochter? dieſe Sängerin? Ihre Tochter mit einer Stimme, die Aufſehen in der Welt erregen würde? Wo iſt dieſe Tochter? Kann ich ſie ſehen? Sie muß mir vorſingen, was ſie kann.“
„Bedauere!“ entgegnete Frau Dorſak, immer gleichmäßig kalt und ſteif.„Joſepha iſt nach Kleineck hinaufgegangen, um die Tochter des Wöllner'ſchen Admi⸗ niſtrators zu beſuchen.“ 3
„Sie kommt aber wieder hieher zurück?“ warf Maltmann ungeduldig ein.


