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hinter ihr die wohlbekannte Stimme des Herrn Engel⸗ brecht Maltmann ertönte, die ihr in allerfreundlichſter Herablaſſung einen guten Tag wünſchte. Bis ſo weit hatte ſich die gelegentliche Artigkeit desſelben noch nie
verſtiegen, daß er das Haus betreten. Er beſchränkte ſeine Höflichkeit bis dahin auf einen gnädigen Gruß bei zufälligen Begegnungen und hatte ſich noch nicht einmal die Mühe gegeben, an das Fenſter oder auch nur unter die Veranda zu blicken, um zu grüßen. Unter dieſen Um⸗ ſtänden war es natürlich, wenn Frau Dorſak mit Zeichen großer Verwunderung des Herrn Gruß erwiderte und ſeiner ferneren Rede geſpannt entgegenſah.
Maltmann zeigte ſich auch gleich bereit, auf den Zweck ſeines unerwarteten Beſuches loszuſteuern. Ein verbindliches Lächeln auf den Lippen, rief er heiter:
„Laſſen Sie ſich nicht ſtören, meine Beſte! Ich will mich auch keineswegs unberufen in dies Heiligthum Ihrer Wirkſamkeit eindrängen, ſondern will Sie hier von der Schwelle aus nur ganz geſchwind nach der Sängerin fragen, die Ihnen ſoeben eine Probe Ihrer Virtuoſität abgelegt hat.“
Eine helle Röthe überſtürzte bei dieſer Anrede das blühende Geſicht der Frau. Sie trat haſtig aus ihrer Milchkammer hervor und lud den Herrn durch eine
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