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lief die Tonleiter auf und ab bis zu den höchſten und bis zu den tiefſten Tönen einer weiblichen Kehle und ſchloß mit einem trillergleichen komiſchen Lachen, dem ſie ſelbſt ſehr ſplendid Beifall klatſchte.
Es war gewiß die reizendſte Diana, die nur eine Theaterſoubrette hätte erſinden können. Gleich darauf verſchwand das Mädchen. Maltmann ſtarrte betäubt auf den Fleck, wo ſie geſeſſen hatte und fragte ſich, wer die Sängerin ſein könnte. Raſch erhob er ſich.
„Dem muß ich auf die Spur kommen!“ flüſterte er mit ſo bedeutend belebtem Weſem, daß man ſchwerlich den melancholiſch ruhigen Spaziergänger, der täglich beim Sonnenuntergange am See zu finden war, erkannt haben würde.
Eilfertig begab er ſich auf den Rückweg und wartete 2 den Abſchied der Sonne nicht ab, ſondern ſchlug ſogleich den Weg zum Meierhofe ein.
Dort aber war Alles ſchon wieder in das proſaiſche Alltagstreiben übergegangen.
Frau Dorſak ſtand in der Milchkammer und hob vorſichtig die Sahne von der Milch, einige Mägde waren dabei, dieſe zu Butter zu ſchütteln und die übrigblei⸗ bende ſauere Maſſe zu Käſe gerinnen zu laſſen. Von der Tochter ſah und hörte man nichts.
Ganz erſtaunt drehte ſich Frau Dorſak um, als 4


