Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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wohnheit und daß er dabei die Stunde wählte, wo die Natur eine ihrer ſchönſten Scenen feierte, war zu natürlich, um ſich darüber zu verwundern.

Wollten wir den Herrn Engelbrecht Maltmann aber einmal in ſeiner Abendeinſamkeit belauſchen, ſo würde ſich uns der undurchdringliche Schleier lüf⸗ ten, der über den unbeweglichen Zügen lag. Wir wür⸗ den ſein ganzes Weſen in Aufruhr und ſeine Bruſt von jenem Gefühle durchzuckt ſehen, das zwiſchen Ver⸗ achtung, Haß und Trauer ſchwebt.

Herr Engelbrecht Maltmann war ein Märtyrer

ſeiner Ideen, einer jener Betrogenen, die eine Zeit lang Anerkennung gefunden haben, um dann ſpäter als Opfer der Zeit zu fallen! Er war eine politiſche Größe ge⸗ weſen, hatte ſeine Ideen mit einiger Selbſtüberſchätzung als Zeitgeſetze geltend zu machen geſucht, mußte aber erleben, daß ſeine Beſtrebungen gerade in dem Mo⸗ mente mißdeutet wurden, wo ſie als zeitgemäß in Wirkſamkeit treten ſollten. Er floh den Schauplatz ſei⸗ ner Thaten. Einſam, aus Trotz gegen das Schicktal, das ihn demüthigte, verlor er mit dem felſenfeſten Glauben an Gott zugleich alles Vertrauen zu den Menſchen, und begrub mit der glücklichſten Vergangen⸗ heit auch eine glänzende Zukunft. Er hatte ſich durch