Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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und Königen, von Dichtern und Gelehrten zu machen ſuchte..

Auf den beiden andern Bergkuppen prangten neben den alten Schlöſſern zwei neuere Gebäude, nach ſtädti⸗ ſcher Form von einem neugeadelten Geſchlechte erbauet. Zur Zeit wurden ſie nicht bewohnt, weil die Söhne mi⸗ norenn waren und theils auf Reiſen, theils auf Univer⸗ ſitäten ihre Bildung vervollſtändigten. Der Beſitzer, ein Herr von Wöllner, war im Freiheitskriege geblieben und ſeine Gemalin hatte eine ferne Reſidenz zum Aufent⸗ halte gewählt, um der Trauer der Einſamkeit zu entfliehen.

Gebirge adminiſtriren und nnahme desſelben au⸗

Sie ließ ihre Beſitzung im verzehrte mit ihren Kindern die Ei ßer Landes.

Dem Baron von Hohenſtein waren die beiden klei⸗

nen Schlöſſer mit den hellgetünchten Mauern und den m Auge. Er unterdrückte

neumodiſchen Portalen ein Dorni⸗ jedes Mal, wenn ſein Blick darauf fiel, nur mit Mühe

einen martialiſchen Fluch und wendete ſich jedes Mal mit einem Seufzer, der dem Ausſterben der frühern Be⸗ ſitzer galt, hinweg.

Er ſelbſt war gottlob hinreichend mit Erben geſeg⸗ net, um ein ſolches Familienunglück nicht vorausſehen zu müſſen, teln, um ſeine glänzende Exiſtenz

und es fehlte ihm auch keineswegs an Mit⸗ behaupten zu können. 4