Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Erſtes Capitel. Finſterniß überall!

Fern vom Treiben der Welt, fern von großen Städten liegt ein ſchönes Thal, von drei höhern Berg⸗ kuppen, und einer ausgedehnten Felſenkante umgeben. Die Schlöſſer der Edelleute, welche dieſes romantiſch belegene Stückchen Erde bewohnen, ſind auf den Höhen erbauet und ſchauen, von Waldungen umkränzt, in das Thal hinab. Sie ſtammen aus alter Zeit und verrathen durch ihre Bauart, daß ſie der Sitz mancher Ahnen ge⸗ weſen ſein mögen, bevor das neunzehnte Jahrhundert über die deutſchen Gauen aufgegangen war.

Am höchſten belegen war das Schloß Hohenſtein mit ſeinen verwitterten Thürmen und mit ſeinen zer⸗ bröckelnden Mauern, von außen ein Bild der Vorzeit,

von innen aber mit dem Luxus der Neuzeit geſchmückt.

s gehörte dem Baron von Hohenſtein, einem geiſt⸗ reichen, alten Herrn, der es nur zur Sommerzeit be⸗

wohnte und es dann zum Sammelplatze von Fürſten Idalium I. 1