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in dem Sinne der tugendhaften Vereinigung, die einer Ehe vorangeht— allein ſchloß dies das Vergnügen aus, welches ihm winkte wenn er ſich den koketten Leichtſinn dieſes reizenden Mädchens vergegenwärtigte? Wozu er
cheln mehrte ſich unter ſeinen Meditationen. Hatte er doch ſeine Kräfte erprobt und recht gut eingeſehen, daß die ſchönſten und gefühlvollſten Männer vergeſſen worden waren, wenn er mit ſeinen Waffen zu Felde zog, die ehr⸗ liebende und ernſte Männer verſchmähen. Wie oft war es ihm ſchon gelungen, daß er die Heiligkeit der ehelichen Liebe in leichtfertig ſinnliche Spielerei auflöſte? Und er fühlte ein brennendes Verlangen nach einem Kampfe, worin ſein Sieg unfehlbar war.
Gertrud ſaß allein in ihrem Zimmer. Der Dom⸗ herr hatte unverzüglich am Morgen ſeine Reiſe nach dem Feldmarſchall angetreten, um ſo eilig als möglich eine


