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fand. Schon ſein erſter Anblick rief eine dunkle Sehn⸗ ſucht in mir wach. Seine Grundſätze waren bekannt, er verhehlte ſie nicht, aber Niemand tadelte ſie, man ver⸗ zieh ſie ihm ſeiner verführeriſchen Liebenswürdigkeit we⸗ gen. Unſer Hof ſtand unter ſeinem magiſchen Einfluße, und auch ich wurde bezaubert, auch ich wurde willenlos hinabgezogen zu ſeinen Principien, auch ich fand mich endlich mit unſäglichem Entzücken von ihm beachtet und endlich von ihm ausgezeichnet. Er liebte mich. Ich glaube es noch heute, daß er mich mehr als viele Andere liebte, die er mit huldigenden Spielereien überſchüttete. Unſer Verhältniß wurde ernſt, und ich mußte jeden Tag er⸗ warten, daß er mich zur Gattin begehren würde. Da weckte mich der ſpöttiſche Humor eines jungen, blaſſen, ſanften Dichters aus dem wüſten Daſein dieſes Liebes⸗ traumes. In dieſer Zeitperiode lernte ich Gellert kennen,
teuerlichen Emporkömmling geöffnet hatte. .„Was ſoll ich Dir von dem Kampfe des Edlen in mir mit dem Sinnenreize ſagen? Ich ſiegte. Zum grenzenloſen Erſtaunen aller Verehrer des ſchönen, lie⸗ benswürdigen Grafen
erwartet an demſelben Tage von der Herzogin Mutter, wo der Graf das erſte W
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