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mir gegen den Herzog geäußert hatte*). Ich verließ Gotha. Der Lärm ſoll groß geweſen ſein, aber das
ſpätere Leben des Grafen hat meinen Schritt gerecht⸗
fertigt.
„Mein Sieg hatte mich übermüthig gemacht. Ich bauete auf dieſe Erfolge ein Syſtem, worin ich der weib⸗ lichen Geiſtesherrſchaft Unmögliches zumuthete.
„Daß auch Du ein Opfer meines eiſenfeſten Wil⸗ lens geworden biſt, würde ich noch tiefer betrauern, wenn ich nicht in dem ſchonungsloſen Beharren des Grafen Levin eine ſtrafbare Sünde gegen das Gefühl, das er Liebe genannt hat, ſähe.
„Du haſt Zeit gehabt Dich zu faſſen, mein theures Kind, jetzt kommt der Augenblick, wo Du Dich erman⸗ nen, wo Du ſeine ungerechte Entrüſtung mit Verachtung beſtrafen mußt!
„Wir werden uns bald ſehen! Auge in Auge wollen wir uns richten— Auge in Auge wollen wir abwägen, ob wegen eines verzeihlichen Irrthumes Dein ganzes, ſchönes Leben vergeudet werden darf. Die Macht der Liebe muß im Herzen der Frau gebrochen werden, wenn der Mann, aller Vernunft zuwider, bei einem ungerechten Irrthume verharrt. Ich glaube auch nicht, daß ein vollkommen un⸗


